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7 min read

So registrieren Sie ein Einzelunternehmen in Deutschland

Frelancer:innen-Management

Autor

Das Deel-Team

Letzte Aktualisierung

22 Mai, 2026

Table of Contents

Was ist ein Einzelunternehmen in Deutschland?

Wie funktioniert ein Einzelunternehmen in Deutschland?

Einzelunternehmen vs. andere Unternehmensformen in Deutschland

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So melden Sie ein Einzelunternehmen in Deutschland an

Finanzielle und steuerliche Pflichten für Einzelunternehmer in Deutschland

Selbstständig starten und effizient skalieren

Kontrolle, relativ geringe Startkosten und einen geringeren Verwaltungsaufwand im Vergleich zu Gesellschaften wie GmbH oder UG bietet. Besonders interessant ist sie für Freelancer und Kleinstunternehmer, die mit kleinen Projekten starten und sich selbstständig machen möchten.

Dennoch gibt es einiges an Bürokratie, vor allem wenn Ihr Betrieb „gewerblich“ und nicht eine „freiberufliche Tätigkeit (Freiberufler)“ ist. Sie müssen Ihr Gewerbe anmelden, eine Steuernummer beantragen, ggf. Gewerbesteuer zahlen, über Ihre Umsatzsteuerpflicht entscheiden und sich um die Sozialversicherung kümmern. Je nach Standort und Art Ihres Geschäfts können diese Schritte etwas Zeit in Anspruch nehmen. Die genaue Einordnung Ihrer Tätigkeit hat dabei direkte Auswirkungen auf Ihre steuerlichen und administrativen Pflichten.

Zu den größten Herausforderungen zählen die unbeschränkte Haftung, mehrere Steuerarten (Einkommen-, Gewerbe-, Umsatzsteuer) sowie die richtige Einordnung (Freiberufler vs. Gewerbe). Die wichtigsten Vorteile sind kein bzw. sehr geringes Startkapital, relativ schnelle Anmeldung, Optionen für den Kleinunternehmerstatus und volle Kontrolle über den Geschäftsbetrieb. Gerade bei mehreren Auftraggebern oder internationalen Tätigkeiten kann der administrative Aufwand im laufenden Betrieb jedoch deutlich steigen. [Digitale Lösungen wie Deel können dabei helfen, Prozesse wie Rechnungsstellung, Zahlungsabwicklung und Dokumentation zentral zu organisieren und effizient zu steuern.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine Rechtsberatung. Prüfen Sie stets offizielle Quellen oder holen Sie professionellen Rat ein, bevor Sie handeln.

Was ist ein Einzelunternehmen in Deutschland?

In Deutschland heißt diese Rechtsform „Einzelunternehmen“. Einzelunternehmer werden danach unterschieden, ob sie eine gewerbliche Tätigkeit (Gewerbetreibender) ausüben oder freiberuflich tätig sind (Freiberufler). In jedem Fall handelt es sich um ein Unternehmen, das einer einzelnen natürlichen Person gehört und nicht als eigenständige juristische Person (wie eine GmbH) firmiert. Sie haften vollumfänglich mit Ihrem Geschäfts- und Privatvermögen, und die Gewinne werden über Ihre persönliche Einkommensteuererklärung versteuert. Wenn Sie ein Einzelunternehmen gründen möchten, ist diese Struktur daher besonders für einen schnellen und unkomplizierten Einstieg geeignet.

Wie funktioniert ein Einzelunternehmen in Deutschland?

Ein Einzelunternehmen ist in Deutschland die einfachste Unternehmensform und somit der ideale Weg, sich selbstständig zu machen. Es bringt jedoch je nach Tätigkeit und Umsatz unterschiedliche Pflichten mit sich. Die wichtigsten Merkmale im Überblick:

Kategorie Beschreibung
Offizieller Name Einzelunternehmen (Freiberufler für freie Berufe, Gewerbetreibender für kaufmännische/gewerbliche Tätigkeiten)
Zuständige Stellen Lokales Gewerbeamt für die Gewerbeanmeldung (nur bei gewerblicher Tätigkeit). Registrierung beim Finanzamt über das ELSTER-Portal zur Beantragung der Steuernummer. Eine Eintragung ins Handelsregister ist nur erforderlich, wenn ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb vorliegt (z. B. bei größerem Umfang), nicht pauschal bei bestimmten Umsatzschwellen.
Mindestkapital Keines erforderlich.
Haftung Unbeschränkt; Sie haften persönlich mit Geschäfts- und Privatvermögen.
Steuerstruktur Der Gewinn wird mit der persönlichen Einkommensteuer besteuert. Bei gewerblichen Tätigkeiten kann Gewerbesteuer anfallen. Der Solidaritätszuschlag fällt nur an, sofern Einkommensteuer anfällt und die Freigrenzen überschritten werden. Kirchensteuer wird nur bei Kirchenzugehörigkeit erhoben. Umsatzsteuer fällt an, wenn Sie nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen oder freiwillig optieren. Der reguläre Satz beträgt 19 %, der ermäßigte 7 %.
Firmenbezeichnung Die meisten Kleinunternehmer und Freiberufler verwenden Vor- und Nachnamen als Unternehmensbezeichnung. Sie können zur Markenbildung eine beschreibende Ergänzung hinzufügen. Bei Eintragung ins Handelsregister besteht mehr Flexibilität. Hier muss der Name nicht den Inhaber enthalten, aber mit der Rechtsform „e.K.“ (eingetragener Kaufmann) enden.
Hauptvorteil Sehr niedrige Einstiegshürden, flexibel, schneller Start möglich, potenzielle Umsatzsteuerbefreiung.
Hauptnachteil Unbeschränkte Haftung, mehrere Steuerarten; bei Überschreiten bestimmter Umsatz-/Gewinnschwellen steigen Buchführungs- und Berichtspflichten.

Mit zunehmender Geschäftstätigkeit, insbesondere bei mehreren Auftraggebern oder internationalen Kunden, steigt auch der organisatorische Aufwand. Eine Plattform wie Deel ermöglicht es Ihnen, zentrale Aufgaben Ihrer Selbstständigkeit an einem Ort abzuwickeln, sodass Sie weniger Zeit für administrative Prozesse aufwenden müssen.

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Einzelunternehmen vs. andere Unternehmensformen in Deutschland

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen Einzelunternehmen und Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG:

Merkmal Einzelunternehmen GmbH / UG (haftungsbeschränkt)
Haftung Unbeschränkt, Privatvermögen ist gefährdet Beschränkt auf das Gesellschaftsvermögen
Gründungskosten Gering – Gewerbeanmeldung, Registrierung beim Finanzamt, ggf. Genehmigungsgebühren Höher – Notar, Stammkapital (bei der GmbH mindestens 25.000 €, bei der UG kein festes Mindestkapital, aber Rücklagenpflicht), formale Anforderungen
Steuern Einkommensteuer, ggf. Gewerbesteuer, Umsatzsteuer (falls anwendbar) Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Dividendenbesteuerung etc.
Gründungsdauer In der Regel wenige Tage bis einige Wochen, abhängig von Gewerbeamt und Genehmigungen Länger aufgrund formaler Schritte
Geeignet für Freelancer, Kleinst- und Kleinunternehmen, Solo-Selbständige Größere Vorhaben, Haftungsbeschränkung gewünscht, investitionsbereit

Die Wahl der passenden Rechtsform hängt stark davon ab, wie hoch Ihr unternehmerisches Risiko ist und wie stark Ihr Unternehmen wachsen soll.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung: So melden Sie ein Einzelunternehmen in Deutschland an

Wenn Sie ein Einzelunternehmen gründen möchten, erfolgt die Anmeldung in mehreren klar definierten Schritten.

Schritt 1: Voraussetzungen prüfen

Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Eine deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht erforderlich. EU-/EFTA-Bürger können sich mit gültigem Ausweis oder Reisepass registrieren.

Staatsangehörige aus Drittstaaten können sich registrieren, wenn sie einen Wohnsitz in Deutschland oder eine entsprechende Arbeitserlaubnis haben. Für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zur selbständigen Tätigkeit ist in der Regel ein tragfähiger Businessplan erforderlich. In manchen reglementierten Berufen sind zusätzliche Qualifikationen nachzuweisen.

Schritt 2: Geschäftstätigkeit wählen

Entscheiden Sie, ob Ihre Tätigkeit ein „Gewerbe“ oder eine „freiberufliche Tätigkeit“ ist.

Bei gewerblichen Tätigkeiten melden Sie sich beim Gewerbeamt an. Bei freiberuflichen Tätigkeiten (intellektuelle, künstlerische oder lehrende Berufe) genügt die Registrierung beim Finanzamt. Prüfen Sie, ob Sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchten, sofern Sie die Voraussetzungen erfüllen.

Schritt 3: Benötigte Unterlagen zusammenstellen

Typischerweise erforderlich:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Aufenthaltstitel oder entsprechendes Visum
  • Nachweis des Wohnsitzes in Deutschland
  • Beschreibung der Tätigkeit (Art des Gewerbes/Berufs)
  • Für die Gewerbeanmeldung: Formular „Gewerbeanmeldung“ beim Gewerbeamt; Gebühren je nach Gemeinde
  • Bei reglementierten Berufen: Nachweis der Qualifikation

Die vollständigen Unterlagen bilden die Grundlage für eine reibungslose Anmeldung bei den zuständigen Behörden.

Schritt 4: Registrierung bei den Behörden

  • Melden Sie Ihr Gewerbe beim Gewerbeamt an und füllen Sie die Gewerbeanmeldung aus (falls gewerblich).
  • Registrieren Sie sich beim Finanzamt über das ELSTER-Portal, um eine Steuernummer zu erhalten. Den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ müssen Sie binnen eines Monats nach Aufnahme der Tätigkeit abgeben.
  • Wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen, beantragen Sie eine Betriebsnummer, registrieren Sie diese bei den Sozialversicherungsträgern, informieren Sie das Finanzamt über die Beschäftigung und führen Sie Lohnabgaben ordnungsgemäß ab.
  • Eine Eintragung ins Handelsregister ist erforderlich, wenn Ihr Unternehmen kaufmännisch organisiert ist und bestimmte Größenordnungen (z. B. hohe Umsätze und komplexe Abläufe) erreicht.

Schritt 5: Umsatzsteuer anmelden (falls zutreffend)

Wenn Ihr Umsatz im Vorjahr unter 25.000 € lag und im laufenden Jahr voraussichtlich unter
100.000 € bleibt, können Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen Andernfalls müssen Sie sich zur Umsatzsteuer (USt) registrieren. Der Regelsteuersatz beträgt 19 %, der ermäßigte Satz 7 %.

Schritt 6: Gebühren und Beiträge zahlen

Gewerbliche Einzelunternehmer müssen sich bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) bzw.
der Handwerkskammer (HWK) anmelden und Beiträge zahlen. Eine Eintragung ins Handelsregister ist – falls erforderlich – ebenfalls gebührenpflichtig.

Zudem ist eine Krankenversicherung für alle Einzelunternehmer verpflichtend. Sie können freiwillige Beiträge in die Renten- und Arbeitslosenversicherung leisten.

Schritt 7: Pflichten nach der Anmeldung

Führen Sie ordnungsgemäße Aufzeichnungen über Einnahmen und Ausgaben (für viele kleine Unternehmen genügt die „Einnahmen-Überschuss-Rechnung“ – EÜR). Für gewerbliche
Einzelunternehmer und größere Betriebe ist die doppelte Buchführung mit Bilanz (Bilanzierung) erforderlich.

Reichen Sie jährlich Ihre Einkommensteuererklärung ein. Wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind, übermitteln Sie USt-Voranmeldungen monatlich, vierteljährlich oder jährlich – abhängig von Ihrer USt-Schuld. Bewahren Sie alle Rechnungen und Unterlagen mindestens 10 Jahre auf.

Mit Deel können Sie diese laufenden Aufgaben zentral verwalten: von der Erstellung rechtskonformer Rechnungen über die Abwicklung internationaler Zahlungen bis hin zu übersichtlichen Berichten für Ihre Buchhaltung und Steuererklärung. So behalten Sie auch bei mehreren Auftraggebern oder grenzüberschreitender Tätigkeit den Überblick und reduzieren den administrativen Aufwand deutlich.

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Finanzielle und steuerliche Pflichten für Einzelunternehmer in Deutschland

Als Einzelunternehmer tragen Sie die Verantwortung für Ihre steuerlichen Pflichten selbst. Die wichtigsten Aspekte im Überblick:

Einkommensteuer

Sie zahlen Einkommensteuer auf Ihren Unternehmensgewinn. Die Sätze sind progressiv und reichen von etwa 14 % bis 42 % (und 45 % bei sehr hohen Einkommen). Es gibt einen jährlichen Grundfreibetrag. Ab 2025 beträgt dieser 12.096 € für Alleinstehende. Reichen Sie Ihre Steuererklärung jährlich ein und leisten Sie vierteljährliche Vorauszahlungen.

Gewerbesteuer

Wenn Ihre Tätigkeit gewerblich ist und die Gewinne bestimmte Schwellen überschreiten, müssen Sie Gewerbesteuer zahlen. Freiberufler sind in der Regel befreit. Für Einzelunternehmen gilt ein Freibetrag von 24.500 €, sodass erst darüber hinaus Gewerbesteuer anfällt. Die Höhe variiert je nach Hebesatz der jeweiligen Gemeinde.

Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer)

Wenn Sie nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen, müssen Sie Umsatzsteuer erheben und abführen. Der Regelsteuersatz beträgt 19 %, der ermäßigte Satz 7 %. Die Entscheidung für oder gegen die Kleinunternehmerregelung hat direkte Auswirkungen auf Ihre Preisgestaltung, Buchhaltung und Wettbewerbsfähigkeit.

Die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen erfolgt in der Anfangsphase in der Regel monatlich und später abhängig von der Steuerlast des Vorjahres.

Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer

Der Solidaritätszuschlag fällt nur an, wenn Ihre Einkommensteuer eine bestimmte Freigrenze überschreitet. Kirchensteuer wird nur erhoben, wenn Sie Mitglied einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft sind.

Sozial- und Krankenversicherung

Sie benötigen eine Krankenversicherung (gesetzlich oder privat, je nach Status und Einkommen) Weitere Absicherungen wie Renten-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung hängen von Ihrer Tätigkeit ab und müssen eigenständig organisiert werden.

Gerade in der Anfangsphase ist es wichtig, diese Kosten realistisch einzuplanen, da kein Arbeitgeberanteil besteht.

Aufzeichnungspflichten

Sie müssen Rechnungen, Belege und Buchführungsunterlagen mindestens 10 Jahre aufbewahren. Viele kleine Einzelunternehmer können die vereinfachte Buchführung (Einnahmen-Überschuss-Rechnung ) nutzen. Größere oder im Handelsregister eingetragene Unternehmen unterliegen strengeren Vorschriften nach dem Handelsgesetzbuch (HGB).

Eine strukturierte und frühzeitig organisierte Buchhaltung erleichtert nicht nur die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sondern reduziert auch den Aufwand bei Steuererklärungen und Prüfungen erheblich.

Selbstständig starten und effizient skalieren

Ein Einzelunternehmen ist ein unkomplizierter Weg, sich in Deutschland selbstständig zu machen. Mit wachsender Geschäftstätigkeit steigen jedoch auch die Anforderungen an Verwaltung, Buchhaltung und steuerliche Pflichten – insbesondere dann, wenn Sie mit mehreren Auftraggebern oder international arbeiten.

Mit Deel können Sie diese Prozesse zentral steuern: von der Erstellung rechtskonformer Rechnungen über die Abwicklung internationaler Zahlungen bis hin zu übersichtlichen Berichten für Ihre Buchhaltung und Steuererklärung. So behalten Sie auch bei wachsendem Geschäft den Überblick und reduzieren den administrativen Aufwand deutlich.

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FAQs

Ja. In diesem Fall benötigen Sie eine Betriebsnummer, müssen Steuern einbehalten und abführen, die Mitarbeiter in der Sozialversicherung anmelden und alle Arbeitgeberpflichten erfüllen.

Rechtlich nicht immer vorgeschrieben, aber dringend empfohlen für klare Buchführung, Trennung von Privat- und Geschäftszahlungen und mehr Professionalität gegenüber Kunden oder Partnern.

Sie müssen Ihr Gewerbe beim Gewerbeamt abmelden, abschließende Steuererklärungen einreichen, offene Verbindlichkeiten begleichen und – sofern relevant – das Finanzamt über Umsatz- bzw. Gewerbesteuer informieren. Bewahren Sie Unterlagen für die gesetzliche Aufbewahrungsfrist (10 Jahre) auf.

Ein Wechsel kann sinnvoll sein, wenn Ihr Unternehmen wächst, höhere Risiken bestehen oder Sie Haftung und Vermögen stärker trennen möchten.

Neben der Krankenversicherung können je nach Tätigkeit auch Renten-, Berufsunfähigkeits- oder Haftpflichtversicherungen sinnvoll sein, um finanzielle Risiken abzusichern.