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12 min read

Fachkräftemangel lösen mit internationalem Recruiting

Employe of Record

Globales Hiring

Autor

Das Deel-Team

Letzte Aktualisierung

04 Mai, 2026

Table of Contents

Was ist Fachkräftemangel und warum verschärft er sich?

Welche Branchen sind besonders betroffen?

11 Lösungen gegen den Fachkräftemangel

EOR, eigene Niederlassung oder Freelancer im Vergleich

Den Fachkräftemangel aktiv angehen

Das Wichtigste in Kürze

  1. Der Fachkräftemangel in Deutschland ist strukturell und betrifft bereits heute zentrale Branchen wie IT, Pflege, Ingenieurwesen und Handwerk.
  2. Neben klassischen Maßnahmen wie Weiterbildung und besseren Arbeitsbedingungen wird die Erweiterung des Talentpools zunehmend entscheidend.
  3. Internationale Rekrutierung, etwa über ein Employer-of-Record-Modell, ermöglicht es Unternehmen, Fachkräfte weltweit schnell und rechtssicher einzustellen.

Der Fachkräftemangel in Deutschland erreicht ein strukturelles Ausmaß. Laut IW Köln bleiben bereits heute Hunderttausende Stellen unbesetzt, während der demografische Wandel die Situation weiter verschärft. Bis 2035 wird die Zahl der Erwerbstätigen deutlich sinken, gleichzeitig steigt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in nahezu allen Branchen.

Die wirtschaftlichen Folgen sind spürbar. Studien von DIHK und IAB zeigen, dass Unternehmen Projekte verschieben, Wachstum bremsen und Umsätze verlieren, weil Personal fehlt. Besonders betroffen sind technologiegetriebene Bereiche, aber auch klassische Berufsfelder wie Pflege, Handwerk und Logistik.

Der Fachkräftemangel ist damit kein kurzfristiges Problem, sondern eine dauerhafte Herausforderung.

Was ist Fachkräftemangel und warum verschärft er sich?

Fachkräftemangel beschreibt eine Situation, in der offene Stellen nicht mit ausreichend qualifizierten Bewerbern besetzt werden können. In Deutschland ist dieses Problem längst strukturell geworden und betrifft zunehmend ganze Branchen und Regionen. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft werden bis 2028 rund 768.000 Fachkräfte fehlen.

Ein zentraler Treiber ist der demografische Wandel. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen bis Mitte der 2030er Jahre in den Ruhestand, während deutlich weniger junge Arbeitskräfte nachrücken. Dadurch schrumpft das Arbeitskräfteangebot spürbar, was die Besetzung offener Stellen weiter erschwert.

Gleichzeitig zeigt sich ein wachsender Abstand zwischen Ausbildungssystem und tatsächlichem Bedarf der Unternehmen. Qualifikationen passen oft nicht zu den Anforderungen moderner, digitaler Arbeitsplätze. Besonders in technologiegetriebenen Bereichen entsteht dadurch ein strukturelles Defizit an geeigneten Fachkräften.

Hinzu kommen regionale und sektorale Unterschiede. Während einige Regionen noch über Arbeitskräfte verfügen, sind andere stark unterversorgt. Laut DIHK berichten über 40 Prozent der Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten von Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung.

Der Fachkräftemangel entsteht damit nicht durch einen einzelnen Faktor, sondern durch das Zusammenspiel von Demografie, Qualifikationslücken und strukturellen Ungleichgewichten.

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Welche Branchen sind besonders betroffen?

Der Fachkräftemangel betrifft nahezu alle Wirtschaftsbereiche, zeigt sich jedoch besonders deutlich in einigen Schlüsselbranchen. Laut Bundesagentur für Arbeit gelten derzeit 183 von 522 Berufen als Engpassberufe, vor allem in technologiegetriebenen und systemrelevanten Bereichen.

IT und Softwareentwicklung

Im IT-Sektor ist der Mangel besonders ausgeprägt. Allein im Softwarebereich fehlen über 100.000 Fachkräfte, insbesondere in Bereichen wie Cloud, Cybersecurity und Data Science. Die Digitalisierung verstärkt die Nachfrage zusätzlich, während das Angebot an qualifizierten Fachkräften nicht Schritt hält.

Gesundheitswesen und Pflege

Pflege- und Gesundheitsberufe zählen zu den am stärksten betroffenen Bereichen. Der demografische Wandel erhöht den Bedarf kontinuierlich, während gleichzeitig viele Beschäftigte den Beruf verlassen. In der Pflege und medizinischen Versorgung bestehen daher besonders stabile und langfristige Engpässe.

Ingenieurwesen und technische Berufe

Ingenieure und technische Fachkräfte sind insbesondere für Zukunftsbereiche wie Energiewende, Infrastruktur und Industrie entscheidend. Unternehmen berichten hier regelmäßig von Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen, da spezialisierte Qualifikationen fehlen.

Handwerk und Bau

Im Handwerk fehlen schätzungsweise rund 200.000 Fachkräfte. Besonders betroffen sind Baugewerbe, Elektrohandwerk und Sanitärtechnik. Gleichzeitig bleiben tausende Ausbildungsplätze unbesetzt, was die Situation weiter verschärft.

Logistik und Transport

Auch die Logistikbranche leidet unter Personalmangel. Laut BGL fehlen in Deutschland aktuell rund 100.000 Berufskraftfahrer. Gleichzeitig gehen jedes Jahr deutlich mehr Fahrer in den Ruhestand, als neue nachrücken. Steigende Lieferkettenanforderungen und E-Commerce erhöhen den Druck zusätzlich.

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11 Lösungen gegen den Fachkräftemangel

1. Upskilling und kontinuierliche Weiterbildung

Upskilling hilft Unternehmen, vorhandene Mitarbeitende gezielt für neue Anforderungen zu qualifizieren, statt jede Kompetenz extern einzukaufen. Besonders bei digitalen Rollen, neuen Technologien oder veränderten Prozessen ist das oft schneller und nachhaltiger als eine externe Suche. Weiterbildung ist kein einmaliges Seminar, sondern fester Bestandteil der Personalstrategie.

In der Praxis bedeutet das: Unternehmen analysieren Kompetenzlücken, definieren Lernpfade und verknüpfen Weiterbildung mit konkreten Rollenprofilen. So können etwa Mitarbeitende aus administrativen Funktionen in datenbasierte Rollen hineinwachsen oder technische Teams neue Fähigkeiten in Cloud, Automatisierung oder Cybersecurity aufbauen. Das reduziert den Druck auf das Recruiting und stärkt gleichzeitig die Bindung bestehender Fachkräfte.

2. Arbeitgebermarke stärken

Eine starke Arbeitgebermarke macht Unternehmen sichtbarer und glaubwürdiger im Wettbewerb um Fachkräfte. Gerade mittelständische Unternehmen konkurrieren häufig mit großen Marken, obwohl sie attraktive Aufgaben, kurze Entscheidungswege und stabile Perspektiven bieten. Diese Vorteile müssen klar kommuniziert werden, sonst bleiben sie für Bewerber unsichtbar.

Employer Branding funktioniert am besten, wenn es nicht nur auf Karriereseiten stattfindet, sondern über den gesamten Bewerbungsprozess hinweg spürbar ist. Dazu gehören transparente Stellenanzeigen, realistische Einblicke in Teams, klare Informationen zu Entwicklungsmöglichkeiten und eine verlässliche Candidate Experience. Wer glaubwürdig zeigt, warum Fachkräfte bleiben und wachsen können, erhöht die Chance, passende Bewerber zu gewinnen und langfristig zu halten.

3. Flexible Arbeitsmodelle anbieten

Flexible Arbeitsmodelle sind für viele Fachkräfte kein Zusatznutzen mehr, sondern ein entscheidendes Auswahlkriterium. Remote Work, hybride Modelle, flexible Arbeitszeiten oder Teilzeitoptionen können den Talentpool deutlich erweitern, weil sie Bewerber:innen ansprechen, die an starre Präsenzmodelle nicht gebunden sein möchten oder können.

Für Unternehmen bedeutet Flexibilität allerdings mehr als Homeoffice zu erlauben. Es braucht klare Regeln zu Kommunikation, Verfügbarkeit, Führung und Ergebnismessung. Besonders in wissensbasierten Berufen können flexible Modelle helfen, Fachkräfte außerhalb der direkten Region zu erreichen und bestehende Mitarbeitende besser zu binden.

4. Ältere Mitarbeitende länger halten

Der demografische Wandel verschärft den Fachkräftemangel, weil viele erfahrene Beschäftigte in den kommenden Jahren aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Unternehmen können gegensteuern, indem sie ältere Mitarbeitende länger im Erwerbsleben halten und Wissen gezielt sichern. Das gelingt vor allem mit flexiblen Übergängen statt abruptem Renteneintritt.

Praktisch können Teilzeitmodelle, Mentoring-Rollen, projektbezogene Einsätze oder gesundheitsorientierte Arbeitsmodelle helfen. Erfahrene Fachkräfte müssen nicht immer in Vollzeit bleiben, um wertvoll zu sein. Oft ist ihr Wissen besonders wichtig für Ausbildung, Qualitätssicherung oder komplexe Kundenprojekte. Unternehmen, die diese Gruppe aktiv einbinden, reduzieren Wissensverluste und entlasten zugleich jüngere Teams.

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5. Quereinsteiger gezielt fördern

Quereinsteigerprogramme erweitern den Talentpool, indem sie Kandidaten mit übertragbaren Fähigkeiten für Engpassrollen qualifizieren. Nicht jede Position erfordert von Beginn an den klassischen Ausbildungs- oder Studienweg. In vielen Bereichen sind Lernfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Motivation ebenso wichtig wie formale Qualifikationen.

Damit Quereinstieg funktioniert, brauchen Unternehmen strukturierte Programme. Dazu gehören klare Einstiegskriterien, praxisnahe Trainings, Mentoring und realistische Entwicklungspfade. Besonders geeignet sind Rollen, bei denen fachliche Grundlagen in überschaubarer Zeit vermittelt werden können, etwa im Kundenservice, in administrativen Funktionen, in Teilen der IT oder im Vertrieb.

6. Automatisierung und Digitalisierung

Automatisierung ist keine vollständige Antwort auf den Fachkräftemangel, kann aber Engpässe spürbar abfedern. Wenn repetitive Aufgaben digitalisiert werden, gewinnen Teams Zeit für anspruchsvollere Tätigkeiten. Das reduziert den Bedarf an zusätzlichem Personal in Bereichen, in denen Routinetätigkeiten bislang viele Ressourcen binden.

In der Praxis betrifft das zum Beispiel HR-Prozesse, Payroll, Reporting, Kundenservice, Lagerverwaltung oder administrative Workflows. Wichtig ist, Automatisierung nicht isoliert als IT-Projekt zu behandeln. Sie sollte dort ansetzen, wo Arbeitslast, Fehleranfälligkeit oder manuelle Übergaben besonders hoch sind.

7. Arbeitsbedingungen verbessern

Gute Arbeitsbedingungen sind ein zentraler Hebel, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Dazu gehören faire Vergütung, verlässliche Führung, planbare Arbeitszeiten, Entwicklungsmöglichkeiten und ein gesundes Arbeitsumfeld. Gerade in Engpassbranchen reicht ein attraktives Gehalt allein oft nicht aus.

Unternehmen sollten regelmäßig prüfen, warum Mitarbeitende bleiben oder gehen. Exit-Interviews, Mitarbeiterbefragungen und Führungskräftefeedback liefern wichtige Hinweise. Verbesserungen können sehr konkret sein: weniger Überstunden, bessere Schichtplanung, klarere Karrierepfade oder mehr Mitsprache im Arbeitsalltag. Wer Arbeitsbedingungen systematisch verbessert, reduziert Fluktuation.

8. Ausbildung attraktiver gestalten

Die duale Ausbildung bleibt eine der wichtigsten langfristigen Antworten auf den Fachkräftemangel. Gleichzeitig bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt, weil junge Menschen bestimmte Berufe nicht kennen, als unattraktiv wahrnehmen oder bessere Entwicklungsperspektiven erwarten. Unternehmen müssen deshalb stärker erklären, was Ausbildung heute bietet.

Dazu gehören moderne Ausbildungsinhalte, digitale Lernformate, klare Übernahmechancen und sichtbare Karrierewege. Auch Kooperationen mit Schulen, Praktika, Social Recruiting und authentische Einblicke durch Auszubildende können helfen. Entscheidend ist, Ausbildung nicht als reine Nachwuchssicherung zu betrachten, sondern als strategischen Talentkanal.

9. Diversity und Inklusion fördern

Diversity und Inklusion erweitern den Zugang zu Talentgruppen, die im Recruiting häufig unterschätzt werden. Dazu zählen Frauen in technischen Berufen, Menschen mit internationalem Hintergrund, ältere Beschäftigte, Menschen mit Behinderung oder Kandidaten mit nichtlinearen Lebensläufen. Gerade bei knappen Arbeitsmärkten ist es riskant, unbewusst zu eng zu suchen.

In der Praxis beginnt das bei Stellenanzeigen, Auswahlkriterien und Interviewprozessen. Unternehmen sollten prüfen, ob Anforderungen wirklich notwendig sind oder bestimmte Gruppen unbeabsichtigt ausschließen. Auch inklusive Führung, faire Entwicklungschancen und barrierearme Prozesse sind entscheidend. Diversity löst den Fachkräftemangel nicht allein, macht den Talentpool aber breiter und erhöht die Chance, passende Bewerber zu erreichen.

10. Fachkräfteeinwanderung nutzen

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll Unternehmen den Zugang zu internationalen Talenten erleichtern. Es schafft Möglichkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten nach Deutschland zu holen, etwa über anerkannte Abschlüsse, Berufserfahrung oder neue Zugangswege wie die Chancenkarte. Für viele Engpassrollen kann das ein wichtiger Baustein sein.

Gleichzeitig bleibt der Prozess anspruchsvoll. Unternehmen müssen Visa, Anerkennungsverfahren, Fristen, Dokumente und Onboarding gut koordinieren. Besonders mittelständische Unternehmen profitieren von klaren internen Prozessen und spezialisierten Ansprechpartnern. Wer internationale Fachkräfte nach Deutschland holen möchte, sollte früh prüfen, welche Rollen geeignet sind, welche Anforderungen gelten und wie Integration im Unternehmen gelingt.

11. Internationale Talente über EOR einstellen

Internationale Einstellung kann den Talentpool deutlich erweitern, ohne dass Fachkräfte zwingend nach Deutschland umziehen müssen. Ein Employer of Record, kurz EOR, ermöglicht es Unternehmen, Mitarbeitende im Ausland rechtskonform anzustellen, ohne dort eine eigene Gesellschaft zu gründen. Der EOR wird rechtlicher Arbeitgeber, übernimmt lokale Arbeitsverträge, Payroll, Steuern und Compliance. Das Unternehmen steuert weiterhin Aufgaben, Ziele und Zusammenarbeit.

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Für mittelständische Unternehmen senkt dieses Modell eine zentrale Hürde: internationale Einstellung wird möglich, ohne sich sofort mit lokaler Entity-Gründung, arbeitsrechtlichen Details und Payroll-Infrastruktur in jedem Land auseinandersetzen zu müssen. Damit eignet sich EOR besonders, wenn Rollen schwer lokal zu besetzen sind oder ein neuer Markt zunächst getestet werden soll.

Es war schwierig, bezahlbare Tech-Talente in Deutschland zu finden... Deel hat es uns ermöglicht, weltweit einzustellen und unsere Kosten um 50 % zu senken.

Pascal Erlach,

Senior Talent Acquisition Manager bei Outfittery

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EOR, eigene Niederlassung oder Freelancer im Vergleich

Die Wahl des richtigen Beschäftigungsmodells hängt von Geschwindigkeit, Risiko und Skalierungsplänen ab.

Kriterium Employer of Record (EOR) Eigene Niederlassung Freelancer
Rechtliche Struktur Keine eigene Gesellschaft erforderlich Lokale Gesellschaft erforderlich Keine Gesellschaft erforderlich
Time-to-hire Schnell (oft innerhalb weniger Wochen) Langsam (Monate für Setup) Sehr schnell
Compliance-Verantwortung Beim EOR Beim Unternehmen Teilweise beim Unternehmen
Kostenstruktur Laufende Gebühren pro Mitarbeitenden Hohe Setup-Kosten + laufende Fixkosten Variable Kosten pro Projekt
Skalierbarkeit Hoch, flexibel nach oben und unten Mittel, abhängig von Struktur Hoch, aber begrenzt durch Projektverfügbarkeit
Risiko Niedrig (lokale Compliance abgedeckt) Hoch (volle Verantwortung) Mittel (Scheinselbständigkeit möglich)

In der Praxis wird die Entscheidung meist davon bestimmt, wie schnell eingestellt werden soll und wie viel rechtliche Komplexität ein Unternehmen selbst abbilden kann.

Die beste Lösung war es, einen Employer of Record zu finden, der uns dabei hilft, all diese großartigen Talente ins Unternehmen zu holen, ohne in diesen Ländern eine eigene Niederlassung gründen zu müssen.

Valeria Rosati,

HR Operations Lead bei Taktile

Erfahren Sie, wie Taktile mit Deel EOR internationale Talente eingestellt hat, ohne eigene Gesellschaften aufzubauen.

Den Fachkräftemangel aktiv angehen

Der Fachkräftemangel ist keine kurzfristige Entwicklung, sondern eine strukturelle Herausforderung, die Unternehmen dauerhaft begleiten wird. Wer seinen Talentpool erweitert und internationale Strategien einbezieht, verschafft sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Modelle wie Employer of Record ermöglichen es, diesen Schritt schnell und rechtssicher umzusetzen, ohne eigene Strukturen im Ausland aufbauen zu müssen.

Stellen Sie jetzt mit Deel EOR Fachkräfte weltweit ein und buchen Sie eine kostenlose Demo, um den internationalen Einstieg einfach und compliant zu gestalten.

FAQs

Unternehmen können Weiterbildung fördern, Arbeitsbedingungen verbessern, flexible Modelle anbieten und neue Zielgruppen erschließen. Zusätzlich hilft internationale Rekrutierung, den Talentpool zu erweitern und Engpässe schneller zu besetzen.

Besonders betroffen sind IT, Gesundheitswesen, Ingenieurwesen, Handwerk und Logistik. In diesen Bereichen übersteigt die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften deutlich das verfügbare Angebot.

Konkrete Zahlen variieren, Prognosen zeigen jedoch, dass bis 2028 rund 768.000 Fachkräfte fehlen werden. Der Mangel betrifft bereits heute mehrere hunderttausend offene Stellen.

Internationale Fachkräfte erweitern den Talentpool und helfen, schwer besetzbare Rollen schneller zu füllen. Sie ermöglichen Unternehmen, unabhängig vom lokalen Arbeitsmarkt zu wachsen und Engpässe gezielt auszugleichen.