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8 min read

Unternehmen gründen in Deutschland: Schritt für Schritt

Globale Expansion

Autor

Das Deel-Team

Letzte Aktualisierung

10 August, 2026

Table of Contents

Was bedeutet es, in Deutschland ein Unternehmen zu gründen?

Überblick über die Unternehmensgründung in Deutschland

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gründen Sie ein Unternehmen in Deutschland

Pflichten nach der Registrierung

Steuern und finanzielle Aspekte

International expandieren mit Deel

Das Wichtigste in Kürze

  1. Wer in Deutschland ein Unternehmen gründen möchte, profitiert von Europas größter Volkswirtschaft, einem stabilen Rechtsrahmen und dem Zugang zum EU-Binnenmarkt.
  2. Zu den wichtigsten Schritten gehören die Wahl der passenden Rechtsform, die notarielle Beurkundung, die Eintragung ins Handelsregister sowie die steuerliche Registrierung.
  3. Bevor Sie eine Niederlassung gründen, kann ein Employer of Record (EOR) eine schnelle und risikoarme Möglichkeit sein, Mitarbeitende in Deutschland rechtskonform einzustellen.

Deutschland bietet Unternehmen einen Zugang zu Europas größter Volkswirtschaft, einem hochqualifizierten Arbeitsmarkt und einem klar geregelten rechtlichen Umfeld. Wer hier eine Firma gründen möchte, profitiert außerdem vom Zugang zum EU-Binnenmarkt, einer Haftungsbeschränkung und einem hohen Maß an Investitionsschutz. Diese Vorteile machen die Gründung einer Geschäftseinheit in Deutschland besonders attraktiv für Finanz-, Rechts-, HR- und Expansionsteams.

Gleichzeitig verläuft der Gründungsprozess trotz klar definierter Abläufe nicht völlig reibungslos. Zu den größten Herausforderungen gehören deutschsprachige Dokumente, die notarielle Beurkundung wichtiger Unterlagen, die Eröffnung eines Geschäftskontos sowie die Einhaltung von Kapital- und Steuerpflichten.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar. Ziehen Sie vor wichtigen Entscheidungen stets offizielle Quellen oder fachkundige Beratung hinzu.

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Was bedeutet es, in Deutschland ein Unternehmen zu gründen?

In Deutschland bedeutet eine Geschäftseinheit zu gründen, ein Unternehmen nach deutschem Recht offiziell zu registrieren, beispielsweise als Tochtergesellschaft oder lokale Gesellschaft. Dazu gehören unter anderem eine Geschäftsadresse in Deutschland, ein Geschäftskonto sowie die steuerliche Registrierung. Erst dadurch erhält das Unternehmen die rechtliche Grundlage, um in Deutschland tätig zu werden. In den meisten Fällen erfolgt dies durch die Gründung einer lokalen Gesellschaft oder einer Zweigniederlassung eines ausländischen Unternehmens.

Überblick über die Unternehmensgründung in Deutschland

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Informationen, wenn Sie in Deutschland eine Firma gründen möchten.

Kategorie Beschreibung
Gängige Rechtsformen Die häufigste Rechtsform ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Weitere Optionen sind die Unternehmergesellschaft (UG), eine vereinfachte „Mini-GmbH“ für Start-ups, sowie die Aktiengesellschaft (AG), die sich insbesondere für größere Unternehmen eignet.
Zuständige Registrierungsbehörde Handelsregister, koordiniert über das nationale Unternehmensregister.
Mindestkapital Für eine GmbH ist ein Stammkapital von 25.000 € erforderlich, wobei vor der Eintragung mindestens 12.500 € eingezahlt werden müssen. Die UG (Mini-GmbH) bietet eine kostengünstigere Alternative und kann bereits mit einem Stammkapital ab 1 € gegründet werden.
Eigentumsverhältnisse Ausländische Unternehmen und Privatpersonen können eine GmbH vollständig besitzen. Weder Gesellschafter:innen noch Geschäftsführer:innen müssen ihren Wohnsitz in Deutschland haben.
Steuern Die Körperschaftsteuer beträgt 15%. Hinzu kommen ein Solidaritätszuschlag von 5,5% auf die Körperschaftsteuer (effektiv 15,825%) sowie die Gewerbesteuer, deren Höhe je nach Gemeinde variiert. Insgesamt liegt die effektive Steuerbelastung häufig bei rund 30%.
Dauer der Gründung Vom Notartermin bis zur Eintragung vergehen in vielen Fällen zwei bis sechs Wochen. Je nach Dokumentation und Kontoeröffnung kann der Prozess jedoch länger dauern.
Gründungskosten Für Registrierung, notarielle Beurkundung, Übersetzungen und Rechtsberatung fallen in der Regel Kosten von etwa 1.000 € bis 3.000 € an. Hinzu kommt das erforderliche Stammkapital.
Wichtigster Vorteil Hoher Investitionsschutz, beschränkte Haftung und hohe Glaubwürdigkeit in einer der führenden Volkswirtschaften Europas.
Größte Herausforderung Der Verwaltungsaufwand durch notarielle Beurkundungen und deutschsprachige Dokumente sowie die je nach Gemeinde unterschiedlichen Gewerbesteuersätze.
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Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gründen Sie ein Unternehmen in Deutschland

Schritt 1: Die passende Rechtsform wählen

Sowohl deutsche Staatsangehörige als auch ausländische Investor:innen können in Deutschland unter denselben Voraussetzungen eine GmbH oder UG gründen. Wenn Sie ein Unternehmen gründen, ist die Wahl der passenden Rechtsform einer der ersten und wichtigsten Schritte. Für die Gründung einer GmbH ist ein Stammkapital von 25.000 € erforderlich, von dem vor der Eintragung mindestens 12.500 € eingezahlt werden müssen. Sie ist die Standardwahl für etablierte Unternehmen und ausländische Investor:innen, die eine stabile und angesehene Rechtsform mit vollständiger Haftungsbeschränkung suchen.

Die Unternehmergesellschaft (UG) wurde eingeführt, um eine Firma gründen zu können, ohne von Beginn an ein hohes Stammkapital aufzubringen. Sie kann bereits mit einem Stammkapital von 1 € gegründet werden, wobei viele Gründer:innen in der Praxis einen höheren Betrag einzahlen. Die UG muss 25% ihres Jahresüberschusses als Rücklage einbehalten, bis ein Stammkapital von 25.000 € erreicht ist. Anschließend kann sie in eine GmbH umgewandelt werden. Zwar sind die Gründungskosten geringer, allerdings gilt die UG häufig als weniger etabliert als eine GmbH. Alternativ kann auch eine Zweigniederlassung gegründet werden, wobei die Haftung bei der Muttergesellschaft verbleibt.

Schritt 2: Verfügbarkeit des Firmennamens prüfen

Wählen Sie einen eindeutigen Firmennamen, der den deutschen Namensvorschriften entspricht. Er muss die Rechtsform enthalten, darf nicht irreführend sein und muss sich von bereits eingetragenen Unternehmen im zuständigen Register unterscheiden. Bestehende Firmennamen können online recherchiert werden. Die Reservierung des Firmennamens erfolgt in der Regel über die Notarin oder den Notar bei der Erstellung des Gesellschaftsvertrags.

Schritt 3: Gründungsunterlagen vorbereiten

Für die Registrierung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Notariell beurkundeter Gesellschaftsvertrag
  • Nachweis über die Einzahlung des Stammkapitals (Bankbestätigung), der vor oder bei der Eintragung erforderlich ist
  • Bestellung der Geschäftsführung sowie Nachweise über die Vertretungsbefugnis ausländischer Gesellschafter:innen
  • Anmeldung zum Handelsregister und gegebenenfalls Gewerbeanmeldung

Schritt 4: Eintragung ins Handelsregister

Die notariell beurkundeten Gründungsunterlagen werden von der Notarin oder dem Notar elektronisch an das zuständige Amtsgericht übermittelt, das das Handelsregister führt. Nach erfolgreicher Eintragung erhält das Unternehmen seinen Registerauszug, ist rechtswirksam gegründet und wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Schritt 5: Steuerliche Registrierung und Anmeldung zur Sozialversicherung

Nach der Eintragung müssen Sie Ihr Unternehmen beim zuständigen Finanzamt anmelden, um eine Steuernummer und gegebenenfalls eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zu erhalten. Wenn Sie Mitarbeitende beschäftigen, müssen Sie das Unternehmen außerdem bei den Sozialversicherungsträgern als Arbeitgeber registrieren. Ausländische Unternehmen sind zusätzlich verpflichtet, wirtschaftlich Berechtigte im Transparenzregister zu melden.

Schritt 6: Geschäftskonto eröffnen

Sie benötigen ein Geschäftskonto auf den Namen des Unternehmens bei einer Bank in Deutschland oder, in bestimmten Fällen, bei einer Bank innerhalb der EU, die deutsche Unternehmen akzeptiert. Die Bank verlangt KYC-Unterlagen, Nachweise zu Geschäftsführer:innen, Gesellschafter:innen und dem Unternehmenszweck. Gegebenenfalls ist auch ein Nachweis über die Einzahlung des Stammkapitals erforderlich. Je nach Bank und Wohnsitz der Geschäftsführung kann die Kontoeröffnung mehrere Tage bis einige Wochen dauern.

Schritt 7: Payroll einrichten und arbeitsrechtliche Vorgaben erfüllen

Um Mitarbeitende in Deutschland einzustellen, müssen Sie Ihr Unternehmen als Arbeitgeber bei der Sozialversicherung anmelden. Der Prozess beginnt mit der Anmeldung bei einer gesetzlichen Krankenkasse, die sämtliche Sozialversicherungsbeiträge einzieht. Darüber hinaus sind eine Anmeldung bei der Bundesagentur für Arbeit für die Arbeitslosenversicherung sowie bei der zuständigen Berufsgenossenschaft für die gesetzliche Unfallversicherung erforderlich. Arbeitgeber müssen sich außerdem beim Finanzamt für den Lohnsteuerabzug registrieren, der über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) koordiniert wird. Arbeitsverträge müssen den Vorgaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) entsprechen. Darüber hinaus sind eine ordnungsgemäße Lohnabrechnung sowie die Einhaltung tarifvertraglicher oder betriebsverfassungsrechtlicher Vorgaben erforderlich, sofern diese Anwendung finden.

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Katie Thompson,

COO at Elemental Enzymes

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Pflichten nach der Registrierung

Nachdem Sie ein Unternehmen gründen, müssen Sie in Deutschland fortlaufende gesetzliche Pflichten erfüllen. Diese Anforderungen gelten unabhängig davon, ob Sie eine GmbH, eine UG oder eine andere Rechtsform wählen. Wenn Sie eine Firma gründen, sollten Sie diese laufenden Verpflichtungen von Beginn an einplanen.

  • Steuern und Finanzberichterstattung: Kapitalgesellschaften müssen jährlich Körperschaftsteuererklärungen, Gewerbesteuererklärungen und Umsatzsteuererklärungen einreichen sowie Jahresabschlüsse nach den Vorgaben des Handelsgesetzbuchs (HGB) erstellen.
  • Unternehmensregister: Halten Sie Angaben zu Gesellschafter:innen, Geschäftsführer:innen und wirtschaftlich Berechtigten stets aktuell und melden Sie Änderungen innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Fristen an das Handelsregister beziehungsweise Unternehmensregister.
  • Compliance überwachen: Behalten Sie alle Fristen für Steuern, Lizenzen und gesellschaftsrechtliche Meldungen mithilfe eines Compliance-Kalenders oder eines automatisierten Systems im Blick, um Sanktionen zu vermeiden.
  • Lizenzen und Verlängerungen: Erfordert Ihre Geschäftstätigkeit eine Gewerbeerlaubnis oder eine andere behördliche Genehmigung, stellen Sie sicher, dass diese innerhalb der vorgesehenen Fristen verlängert wird.
  • Aufbewahrungspflichten: Bewahren Sie Buchhaltungsunterlagen, Lohnabrechnungen, Personalunterlagen und Transaktionsdaten für den nach deutschem Recht vorgeschriebenen Zeitraum auf. Für steuerrelevante Unterlagen beträgt dieser in der Regel zehn Jahre.
  • Arbeitsrechtliche Compliance: Halten Sie die deutschen Vorschriften zu Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Zusatzleistungen und Datenschutz ein. Dazu gehören rechtskonforme Arbeitsverträge, eine ordnungsgemäße Lohnabrechnung, die Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen sowie der erforderliche Versicherungsschutz.

Steuern und finanzielle Aspekte

Wenn Sie ein Unternehmen gründen oder eine Firma gründen, sollten Sie die folgenden steuerlichen und finanziellen Aspekte berücksichtigen:

  • Körperschaftsteuer: Der bundesweite Körperschaftsteuersatz beträgt 15% auf den zu versteuernden Gewinn. Hinzu kommt ein Solidaritätszuschlag von 5,5% auf die Körperschaftsteuer, wodurch sich ein effektiver Steuersatz von 15,825% ergibt.
  • Gewerbesteuer: Der Steuermessbetrag von 3,5% wird mit dem jeweiligen kommunalen Hebesatz multipliziert, der in der Regel zwischen 200% und 580% liegt. Daraus ergibt sich ein effektiver Gewerbesteuersatz von etwa 8,75% bis 20,3%. Zusammen mit der Körperschaftsteuer beträgt die Gesamtsteuerbelastung in vielen Gemeinden rund 30% bis 33%.
  • Umsatzsteuer: Der reguläre Umsatzsteuersatz beträgt 19%, der ermäßigte Satz 7%. Es gelten die gesetzlichen Vorgaben zur Umsatzsteuerregistrierung. Für den innergemeinschaftlichen Handel kann außerdem das One-Stop-Shop-Verfahren (OSS) relevant sein.
  • Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge: Arbeitgeber müssen die Lohnsteuer einbehalten und die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Beschäftigten abführen. Dazu gehören unter anderem Beiträge zur Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerbeiträge sind gesetzlich geregelt.
  • Rechnungslegungsstandards: Deutsche Unternehmen erstellen ihre Jahresabschlüsse nach den Vorgaben des Handelsgesetzbuchs (HGB). Die Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) ist nur unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise für börsennotierte Unternehmen, zulässig. Die steuerliche Bemessungsgrundlage basiert auf dem HGB-Abschluss und wird bei Bedarf entsprechend angepasst.
Vereinfachen Sie die Verwaltung Ihrer Geschäftseinheiten mit Deel Entity Management

Wenn Sie ein Unternehmen gründen, unterstützt Deel Sie nicht nur bei der Gründung, sondern auch bei der laufenden Verwaltung Ihrer Geschäftseinheiten mit voller Transparenz und Kontrolle. In einem sicheren zentralen System können Sie Dokumente speichern, Fristen nachverfolgen und die Compliance über verschiedene Länder hinweg sicherstellen.

Mit Deel Entity Management verwalten Sie Geschäftsführer:innen, Vollmachten, Unternehmensadressen, Gesellschafter:innen und Eigentümerstrukturen an einem zentralen Ort. Integrierte Funktionen wie Compliance-Kalender, Audit-Trails und dynamische Organigramme helfen Ihnen dabei, den Überblick zu behalten und jederzeit auf Audits vorbereitet zu sein.

Für zusätzliche Sicherheit steht Ihnen der Service Entity Maintenance zur Verfügung. Erfahrene Governance-Expert:innen übernehmen Meldungen, gesellschaftsrechtliche Formalitäten, Sitzungen und länderspezifische Anforderungen, damit Sie Ihre Compliance sicherstellen können, ohne sich um den administrativen Aufwand kümmern zu müssen.

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Bei der Auswahl eines Partners für Umstrukturierungen oder die Gründung ausländischer Rechtseinheiten ist es entscheidend, dass er lokale Partner mit solider Steuerexpertise oder starke interne Steuerkompetenz hat. Deel bietet beides.

Sarah Padurska,

Regional Business Transformation & People Operations Partner, Climate-KIC

International expandieren mit Deel

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Mit Deel können Sie:

  • Neue Märkte mit den lokalen Geschäftseinheiten von Deel über den Employer of Record Service erschließen, Mitarbeitende rechtskonform einstellen, Payroll und Steuerprozesse auslagern sowie lokalisierte Arbeitsverträge nutzen.
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  • Compliance und Unternehmensunterlagen mit Deel Entity Management zentral verwalten, einschließlich automatisierter Meldungen, Kalendererinnerungen und einer zentralen Übersicht über alle Geschäftseinheiten.
  • Deel Payroll und Deel HR integrieren, um Gehaltsabrechnung, Zusatzleistungen und Personalmanagement rechtskonform über eine einzige Plattform abzuwickeln.

Für Unternehmen, die vom Employer-of-Record-Modell zu einer eigenen Geschäftseinheit wechseln, sorgt Deel für einen reibungslosen Übergang und unterstützt die Einhaltung aller Compliance-Anforderungen in jeder Phase. Erschließen Sie neue Märkte, stellen Sie Talente weltweit ein und verwalten Sie Ihre internationale Belegschaft über eine zentrale Plattform.

Deel beseitigt lokale Compliance- und Gehaltsabrechnungs-Komplexitäten und ermöglicht es uns, unsere strategisch wichtigsten Teammitglieder überall dort einzustellen, wo wir unsere Talentpräsenz optimieren möchten.

Sarah Padurska,

Regional Business Transformation & People Operations Partner, Climate-KIC

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FAQs

In der Regel dauert es zwei bis sechs Wochen, sofern alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorliegen. Die tatsächliche Dauer kann jedoch je nach Kontoeröffnung und kommunalen Registrierungen variieren. Mit dem Entity Setup Calculator von Deel können Sie den voraussichtlichen Zeitaufwand berechnen.

Für eine GmbH beträgt das gesetzlich vorgeschriebene Mindeststammkapital 25.000 €, wovon vor der Eintragung mindestens 12.500 € eingezahlt werden müssen. Für eine UG ist eine Gründung bereits ab 1 € Stammkapital möglich.

Ja. Ausländische Privatpersonen und Unternehmen können 100% der Anteile an einer deutschen GmbH halten. Für Gesellschafter:innen bestehen keine gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Staatsangehörigkeit oder Wohnsitz.

Nein. Gesetzlich ist nicht vorgeschrieben, dass Geschäftsführer:innen einer GmbH ihren Wohnsitz in Deutschland haben müssen. Banken und Gewerbebehörden bevorzugen aus praktischen Gründen jedoch teilweise Geschäftsführer:innen mit Wohnsitz in Deutschland oder einem anderen EU-Mitgliedstaat.

Zusätzlich zum Stammkapital sollten Sie mehrere Tausend Euro für Notar-, Registrierungs- und Rechtsberatungskosten einplanen. Je nach Unternehmensstruktur liegen diese Kosten häufig zwischen 1.000 € und 3.000 €. Mit dem Entity Setup Calculator von Deel können Sie die voraussichtlichen Kosten berechnen.

In der Regel nein. Bevor Sie Mitarbeitende in Deutschland rechtskonform einstellen und vergüten können, müssen Sie Ihr Unternehmen als Arbeitgeber bei den Sozialversicherungsträgern registrieren. Mit dem Employer of Record (EOR) Service von Deel können Sie jedoch bereits Mitarbeitende beschäftigen und bezahlen, während die Gründung Ihrer Geschäftseinheit noch läuft.

Deel Entity Setup unterstützt Unternehmen bei der Gründung von Geschäftseinheiten in Deutschland und mehr als 100 weiteren Ländern. Von der Registrierung über die Koordination mit lokalen Expert:innen bis hin zur Payroll-Compliance begleitet Deel den gesamten Prozess und unterstützt Unternehmen dabei, internationale Expansionen effizient und rechtskonform umzusetzen.

Ja. Deel bietet sowohl Managed Services als auch Self-Service-Lösungen, damit Sie Ihre Compliance dauerhaft sicherstellen können.

Wenn Sie Deel Entity Management, Entity Maintenance, Employer of Record oder Deel Payroll nutzen, übernimmt unser Team unter anderem Payroll, Zusatzleistungen, Meldungen und Compliance-Aufgaben.

Unternehmen, die ihre Geschäftseinheiten selbst verwalten, unterstützt der Deel Compliance Hub mit regulatorischen Updates in Echtzeit, Risikoanalysen und Workforce Insights für mehr als 150 Länder. Funktionen wie der Compliance Monitor, Workforce Insights und der KI-gestützte Worker Classifier helfen dabei, Änderungen im Arbeitsrecht frühzeitig zu erkennen und Compliance-Risiken zu minimieren.

Ja. Deel unterstützt Sie bei einem reibungslosen Wechsel, sobald Sie bereit sind, eine eigene Geschäftseinheit zu betreiben.